Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums e.V.

Ausstellungs-Archiv ( Deutschland )

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Berlin / Deutschland
EIN GOTT - Abrahams Erben am Nil.
Juden, Christen und Muslime in Ägypten von der Antike bis zum Mittelalter

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung, des Museums für Islamische Kunst und der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin. Sie wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Sawiris Foundation for Social Development, die Ernst von Siemens Kunststiftung, die Kulturstiftung der Länder und im Programm Fellowship Internationales Museum der Kulturstiftung des Bundes sowie unterstützt durch Museum & Location, den Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin e.V., Mercedes Benz, die Brigitte und Martin Krause-Stiftung und den Kaiser Friedrich-Museums-Verein. Sie findet in Medienpartnerschaft mit dem rbb-Fernsehen statt.
02.April 2015 bis 31.Dezember 2016
Adresse:
Bode Museum | Museumsinsel Berlin
Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa, So 10 - 18 Uhr
Do 10 - 20 Uhr
 

Iphofen / Deutschland
Alltag - Luxus - Schutz. Schmuck im Alten Ägypten
Eine Sonderausstellung im Knauf-Museum, Iphofen.

Knauf-Museum Iphofen
13. März 2016 bis 06. November 2016


Zu den faszinierendsten Gegenständen der altägyptischen Alltagskultur sowie der Grabausstattung gehören zweifellos die zahlreichen, oft aufwendig gearbeiteten Schmuckstücke, deren Materialfülle und Formenreichtum beeindrucken: schlichte, in verschiedenen Blau-, Grün-, Gelb- und Rottönen changierende Fayenceketten, fein geschliffene bunte Halbedelstein-Perlen, zierliche Armreife und filigrane Ohrringe aus Edelmetall sowie die gesamte Göttervielfalt abbildende Amulette.
Das Ägyptische Museum Berlin besitzt eine Vielzahl unterschiedlicher Schmuckstücke aus allen Epochen der ägyptischen Geschichte, die aber aus konservatorischen Gründen selten in der Dauerausstellung gezeigt werden. Daher wurde eine Sonderausstellung konzipiert, die zunächst 2014/15 im Neuen Museum präsentiert wurde. Wegen des großen Erfolges zeigt das Ägyptische Museum diese Ausstellung nun in erweitertem Format auf einer Fläche von 400 qm und mit mehr als 500 Exponaten im Knauf-Museum im fränkischen Iphofen (bei Würzburg). Das Ägyptische Museum war in den letzten beiden Jahrzehnten häufig im Knauf-Museum zu Gast und konnte dort sehr erfolgreiche Ausstellungen zeigen. Durch großzügige finanzielle Unterstützung der Familie Knauf konnten in dieser Zeit zahlreiche Restaurierungsprojekte durchgeführt werden. Zuletzt wurde in diesem Rahmen die Restaurierung und Rekonstruktion eines Halskragens aus der Amarna-Zeit (ÄM 37607) (1351-1334v. Chr.) durchgeführt, der nun in der Sonderausstellung präsentiert wird.


Die Ausstellung in Iphofen gibt einen fundierten Überblick über die Schmuckvielfalt im alten Ägypten, die verwendeten Materialien, Herstellung und Bedeutung von Schmuck. Neben einfachen Ketten, die auch von niederen Bevölkerungsschichten getragen wurden, werden kostbare Ketten, Armbänder, Ringe und Perückenschmuck gezeigt, die einen Eindruck von dem Reichtum der Oberschicht vermitteln.





Schmuck hatte jedoch nicht nur dekorativen Charakter sondern besaß auch eine magisch-religiöse Bedeutung und sollte seine Träger vor Unheil, Krankheit und bösen Dämonen schützen. Daher trugen Männer, Frauen und Kinder aller Altersstufen und Gesellschaftsschichten ein oder mehrere Schutzamulette, deren Formenvielfalt von abstrakten Anhängern über charakteristische Symbole bis hin zu Götterfiguren in Mensch-, Tier- und Mischgestalt reicht.

Die Ausstellung, die noch bis zum 6. November gezeigt wird, lädt dazu ein, sich intensiv und in allen Facetten einem Thema zu widmen, das in dieser Vielfalt nur selten präsentiert wird.

Adresse:
Knauf-Museum Iphofen
Am Marktplatz, 97343 Iphofen
Tel.: 09323/31-528 oder 31-0
www.knauf-museum.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag, 10-17 Uhr
Sonntag, 11-17 Uhr
Montag geschlossen
Eintrittspreise Sonderausstellung:
Erwachsene: 4 Euro; Kinder: 2 Euro
Gruppen ab 20 Personen / pro Person 3,00 Euro
Audioguide: 1 Euro

Mitglieder des Fördervereins des Ägyptischen Museums Berlin e.V. erhalten bei Vorlage ihres Mitgliedsausweises freien Eintritt!
Publikationen:
Die Begleitpublikation zur Ausstellung kann sowohl im Knauf-Museum Iphofen als auch im Neuen Museum Berlin erworben oder über den Förderverein bezogen werden (zzgl. Versandkosten).
 

Berlin / Deutschland
Bart - Zwischen Natur und Rasur.

11. Dezember 2015 bis 03. Juli 2016

Seit dem 11. Dezember 2015 ist die Ausstellung 'Bart - Zwischen Natur und Rasur' im Neuen Museum Berlin zu sehen. Dabei handelt es sich um eine Ausstellung, die von den Volontärinnen und Volontären der Staatlichen Museen zu Berlin gemacht wurde. Zum ersten Mal präsentieren sich die jungen Wissenschaftler/Innen in dieser Form. Es werden Objekte aus nahezu allen Häusern präsentiert und viele Referate der Staatlichen Museen zu Berlin sind daran beteiligt gewesen.
Von Anfang an war klar, dass das Thema von möglichst vielen Häusern mit Objekten begleitet werden sollte. Nach einem anfänglichen Wunsch etwas zum Thema 'Helden' zu machen, entschied man sich schnell für das Thema 'Bart'. Denn das Thema 'Held' wurde doch schon häufig umgesetzt und etwas 'Bärtiges' schien etwas Neues und Ungewöhnliches zu Versprechen. Außerdem besitzen alle Sammlungen Objekte, die zu diesem Thema passen und der 'Bart' erfährt in letzter Zeit, vor allem in Berlin, einen regen Zuspruch, man könnte gar von einem wiederauflebenden 'Bart-Kult' sprechen.
Die Ausstellung führt durch über 5000 Jahre 'Bart-Geschichte' und zeigt Objekte aus Ägypten, dem Orient, der Antike, dem Europa der frühen Neuzeit, aus dem Raum Asien und Südamerika. Dabei werden die verschiedenen Eigenschaften des Bartes charakterisiert: Zeichen von Weisheit, Wildheit, Ausdruck von Macht, als Symbol der Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht oder einer religiösen Gruppe oder auch als Merkmal einer politischen Gesinnung. Darüber hinaus werden Themen wie 'Frauen und Bart' in den Blick genommen und auf das Aufkommen und die Ausmaße des heutigen 'Bart-Kultes' eingegangen. Eines der Highlight-Objekte ist denn auch eine Sphinx der Königin Hatschepsut, die den sogenannten 'Königsbart' trägt, der ein Herrschaftssymbol darstellt.
Durch eine Selfie-Station am Ende der Ausstellung bekommen die Besucher/Innen die Möglichkeit, sich selbst in die Ausstellung mit einzubringen, ob mit ihrem eigenen Bart oder mit zur Verfügung stehenden Kunstbärten.
Noch bis zum 3. Juli 2016 ist die Ausstellung 'Bart - Zwischen Natur und Rasur' im Neuen Museum Berlin zu sehen.

Adresse:
Neues Museum | Museumsinsel
Öffnungszeiten:
So, Di, Mi, Fr, Sa 10 - 18 Uhr
Do 10 - 20 Uhr
Mo geschlossen
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Überblick

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